Karriereberatung/Outplacement

Standortbestimmung vornehmen

Der erste wichtige Schritt ist sicherlich, sich über seine eigene Motivation im Klaren zu sein.
Was möchte man eigentlich im Berufsleben erreichen und warum?
Wir können hier nur zu einer sehr offenen Selbstbefragung ermuntern. Sind Status und Ansehen von großer Bedeutung? Sind es die materiellen Belohnungen, die üblicherweise mit verantwortungsvollen Positionen einhergehen? Oder stehen der Gestaltungsspielraum und die Einflussmöglichkeiten im Vordergrund? Wenn man sich darüber klar geworden ist, woher man die für eine Karriere notwendige Energie schöpft, sollte man sich gleichzeitig aber auch dazu befragen, worauf man bereit ist, zugunsten der Karriere zu verzichten. Wer viel Energie in seine berufliche Entwicklung investiert, hat verständlicherweise weniger Möglichkeiten, sich privat zu engagieren.

Nach dem Wollen kommt das Können, die Analyse des eigenen Fähigkeitsprofils. Dabei hilft ein Ergebnisprofil, wie es nach Einzel-Assessments erstellt wird, mit den drei Hauptprofil-Kriterien: "Persönlichkeit, Sozialkompetenz und Problemlöseverhalten".

Zu dem Kriterium "Persönlichkeit" gehören die Kernkompetenzen a) Darstellung und Präsentation, b) Tatkraft und Dynamik, c) Leistungsmotivation und d) Kommunikationsvermögen.
Das Kriterium "Sozialkompetenz" untergliedert sich in die Kernkompetenzen a) Teamfähigkeit, b) Durchsetzungsvermögen, c) Überzeugungskraft/ Verhandlungsgeschick Zu dem Kriterium "Probemlöseverhalten" gehören die Kernkompetenzen a) strategisches Denken, b) Innovationsfähigkeit, c) analytisches Denken und d) Ergebnis- und Zielorientierung.

Diese Art von Checkliste hilft, konkrete Schwächen aufzuzeigen, an deren Ausgleich dann mit Unterstützung des Beraters gearbeitet werden kann.